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Bekleidung

Motorrad Schutzkleidung

Passive Sicherheitseinrichtungen, die inzwischen bei den meisten Fahrzeugen, PKW und LKW, serienmäßig eingebaut sind, erhöhen die Sicherheit der Fahrzeuginsassen und zählen auch zu den Fahrerassistenzsystemen:

  • Airbag
  • Knautschzone
  • Sicherheitssäule
  • Sicherheitsgurt
  • Seitenaufprallschutz

 

Motorrädern fehlen diese Schutzeinrichtungen.

Motorradfahrer tun gut daran, sensibel und bewußt mit dem Problem umzugehen, denn so leicht wie ein Blechteil ist ein Körperteil nicht austauschbar. Viele Bikern bekommen nur bei dem Gedanke an Leder, Stiefel, Handschule und Helm bei sommerlichen Temperaturen bereits Schweißausbrüche. Jetzt stellt euch einfach einmal vor, ihr rutscht mit Knie oder Ellenbogen, auch schon bei geringer Geschwindigkeit, über den Asphalt. In kürzester Zeit ist die Haut bis auf den Knochen abgerieben! Wer sich diese Gefahren vor Augen führt wird Schutzkleidung tragen oder nicht fahren.

Was gehört dazu?

1. Helm

Das wichtigste: der Helm muss passen!
Bei nur wenigen mm Spielraum zwischen Kopf und Helm geht bereits ein Teil der Dämpfungseigenschaften verloren. Ein neuer Helm sollte anfangs etwas enger sitzen, da das Material, Futter und Einsatz, mit der Zeit nachgibt. Ein guter Verkäufer wird einem hier eine Empfehlung aussprechen, wieviel kleiner ein Helm bei welcher Marke sein sollte.

Motorradfahrer müssen laut Gesetz "geeignete Schutzhelme" tragen. Die Pflicht, einen nach der Europanorm ECE R 22 geprüften Helm zu benutzen, wurde zwar bis auf weiteres ausgesetzt, dennoch bietet die ECE-Norm mehr Sicherheit gegenüber der alten Norm DIN 4848. Sie sollten deshalb bei einem Helmkauf - auch ohne gesetzlichen Zwang - auf die neueste europäische Zulassungsvorschrift ECE R 22.05 achten. Achten Sie beim Kauf nicht nur auf das Vorhandensein des ECE-Aufnähers sondern auch auf die Zahlenreihe. Die Zahlen auf dem ECE-Aufnäher, der meist im Innenfutter oder am Kinnriemen angebracht ist, verraten Ihnen folgendes:

Folgende Prüfbedingungen werden nach ECE R 22.05 an einen Schutzhelm gestellt:

  • Durchdringungsprüfung zum Nachweis des Schutzes gegen scharfkantige, spitze Körper,
  • Einhaltung einer Mindeststeifigkeit bei der Seitensteifigkeitsprüfung,
  • Prüfung des Kinnbandes und dessen Befestigung,
  • Prüfung der Visiere auf Größe des optische Qualität, Größe des Gesichtsfeldes,
  • Oberflächengüte und Kratzfestigkeit,
  • Stoßdämpfung der Innenausstattung.

 

Helme, die nur die alte Norm ECE R 22.04 erfüllen, dürfen noch verkauft werden, doch wurde beispielsweise die Aufschlagprüfung des Kinnteils nicht durchgeführt. Ebenso wurden die Anforderungen an Visiere mittlerweile deutlich erhöht.

Der Integralhelm, der auch das Kinn umschließt, bietet den größten Schutz. Nostalgische Jet- oder Halbschalenhelme bieten keinen ausreichenden Schutz. Verunfallen sollte man mit solch einem Exemplar nicht, denn Gesicht und Kinn werden laut Unfallforschung fast immer in Mitleidenschaft gezogen.

Beim Visier sollte man auf ein kratzfestes Antibeschlag-Visier und einer festen Stufenrastung achten. Der Verschluss ist Geschmacksache - der eine schwört auf Ring- oder D-Verschlüsse, bei denen der Kinngurt durch zwei Ringe gefädelt werden muss der andere auf einen Schnappverschlüsse.

Nach einem Unfall muss der Helm von einem Helfer leicht abgenommen werden können. über die Bedienung des Verschlusssystems informiert den Ersthelfer ein Aufkleber mit helmverträglichem Klebstoff, der beim Institut für Zweiradsicherheit für die gebräuchlichsten Verschlüsse erhältlich ist.

Neben einer ausgiebigen Paßprobe darf die Probefahrt bei der Helmauswahl nicht vergessen werden. Nur unterwegs kann neben der Paßform und Geräuschkulisse auch die einhändige Bedienung des Visiers getestet werden.

2. Kombi oder 2-Teiler, Leder oder Textil

Eine schwierige Entscheidung, sich beides anzuschaffen ist eine erhebliche Kostenfrage. Gutes Leder bietet die bessere passive Sicherheit, da Leder eine bessere Abriebfestigkeit besitzt, als Kunstfaser (noch). Zudem sitzt eine Lederkombi in der Regel passgenauer (sollte sie zumindest), so daß die Protektoren da bleiben, wo sie schützen sollen und nicht verrutschen. Vorgeformte Protektoren an Schultern, Ellenbogen, Wirbelsäule, Hüfte und Knie, sowie ausreichend dickes Leder (1,2mm bis 1,4 mm) sind ein wirksame Vorbeugemaßnahmen. Schließlich soll nicht nur vor Witterungseinflüssen, sondern auch vor Schleif- und Abriebfolgen geschützt werden und eine gewisse Aufpralldämpfung bestehen. Leder hat den größten Nachteil bei Regen. Leder saugt sich voll Wasser und der Körper kühlt aus wodurch er steif und unbeweglich wird. Bei Zweiteilern, egal ob Leder oder Textil, ist es ganz wichtig, das man Hose und Jacke durch einen stabilen Reißverschluß rundum verbinden kann. Immer wieder ist bei Stürzen zu beobachten, daß sich die Jacke ohne genügend Halt an der Hose nach oben schiebt und die blanke Haut über den Asphalt radiert. Diese gefährliche Effekt tritt übrigens genauso bei offenen Reißverschlüssen und zu weiten Arm- oder Beinabschlüssen ein. Textilanzüge bieten einen hohen Tragekomfort, haben ein herausnehmbares, wärmendes Innenfutter, eine wasserdichte Gore-Tex Membrane viele Taschen und teilweise Durchlüftungen. Die heutigen Textilanzüge weisen bereits bei der Abriebfestigkeit Lederähnliche Werte auf. Protektoren bzw. Protektorentaschen mit harte oder weiche Protektoren sind ebenfalls vorhanden. Durch die herausnehmbaren Protektoren sind die Textilanzüge sogar waschmaschinentauglich. Nachteil ist, dass die Protektoren nicht immer, aufgrund der legereren Passform von Jacke und Hose, da wo sie hingehören und nutzen, bleiben.

3. Handschuhe

Bei beinahe jedem Motorrad-Unfall werden die Hände in Mitleidenschaft gezogen, da sich jeder reflexartig versucht mit den Händen abzustützen. Beim Kauf sollte man auf schlagabsorbierende Protektoren über den Handknöcheln und entlang der Fingerknochen achten. Zwischen Daumen und Zeigefinger sollte eine doppelte Lage Leder angebracht sein. Wer sich für Handschuhe mit Nietenbesatz und unterlegtem Kevlar-Einsatz am Handballen entscheidet, sollte unbedingt darauf achten, dass die Nieten auf der Innenseite thermisch isoliert sind. Es gibt unzählige Handschuhe auf dem Markt, je nach Geschmack und Ansprüchen. Ein Handschuh, der nur aus Leder besteht und allenfalls Lederverstärkungen hat, schützt im Falle eines Sturzes vor Schürfwunden, nicht jedoch vor Aufprallschäden. Wichtig ist beim Kauf darauf zu achten, dass die Protektoren und Verstärkungen an den richtigen Stellen sitzen. Nur wenn die Nähte, die Lederverstärkungen und vor allem die Protektoren an den richtigen Stellen sitzen und vorhanden sind, erfüllt ein solcher Handschuh auch wirklich seinen Zweck. Es ist darauf zu achten, dass der Handschuh nicht drückt und oder die Finger einschnürt, wodurch unter Umständen die Durchblutung beeinträchtigt wird und das Gefühl in den Händen verloren gehen kann.

4. Schuhe

Bei einem Sturz zählen die Sprunggelenke zu den Teilen, die zuerst Bodenkontakt und damit Verletzungsrisiko haben! Dass beim Motorradfahren jeder knöchelhohe Lederschuh besser ist, als Turnschuhe oder Badelatschen, versteht sich von selbst. Wer die Prozentzahlen der Unfallmedizin in punkto Fußverletzungen kennt, der wird stets zu Stiefeln aus mind. 1,5 - 2mm dickem Leder mit einer stabilen und lösungsmittelbeständigen Sohle greifen, die einen Absatz gegen das Abrutschen von den Rasten haben. Knöchelprotektoren und eine Schaftlänge von ca. 30 Zentimetern gehören zum Standard.

5. Nierengurt

Nicht nur für eine schmale Taille (bei den weiblichen Bikern) sondern hält die Rückenpartie warm insbesondere um die Nieren vor Zugluft zu schützen. Er komprimiert den Bauchraum und schützt so bei einem Sturz die inneren Organe. Ein Nierengurt darf bei einem verunfallten Motorradfahrer nicht vom Ersthelfer, sondern frühestens vom Arzt in der Klinik geöffnet werden. Also Finger weg vom Nierengurt. Wer dem Unfallopfer Atmungserleichterung verschaffen möchte, kann die Jacke sowie das Halstuch öffnen, nachdem der Helm abgenommen wurde.

6. Protektor

Protektoren sind Schutzelemente, die in der Bekleidung an besonders gefährdeten Körperpartien (Schulter, Ellenbogen, Hüfte, Rücken und Knie) eingesetzt werden und bei einem Sturz vor Verletzungen schützen. Protektoren bestehen entweder aus Hartschalen mit Schaumeinlagen, geschäumten Formteilen, Netzmatten oder Mehrschichtsystemen.

Die europäische Norm EN 1621-1 schreibt Mindestgrößen und Dämpfungseigenschaften vor. Ein guter Protektor muss vor allem die bei einem Sturz entstehenden Kräfte vom Körper fern halten. Im Test nach EN 1621-1 fällt ein 5 kg schweres Gewicht aus einer Höhe von 1 Meter auf den Protektor. Die unter dem Protektor verbleibende Energie darf 35 kN nicht überschreiten.

Auf dem Markt werden zwei verschiedene Systeme angeboten:

  • Energieabsorbierende Weichschaumprotektoren
  • Weichschaum mit einer schlagzähen Außenschale

Gelegentlich werden auch zwei unterschiedlich feste Weichschäume miteinander verklebt. Die Verbindung mit einer Hartschale beim zweiten Typ soll bei einem Anprall auf kleinflächige Hindernisse die auftretenden Energien auf eine größere Fläche verteilen und damit helfen, die Belastungen zu verringern. Hierzu folgende Tipps:

  • Bei "harten" Protektoren muss mit geringen Einbußen in Sachen Tragekomfort gerechnet werden; Hartschalen ohne Schaumdämpfung sind für den Freizeitfahrer nicht sinnvoll.
  • Die Protektoren müssen groß genug sein, um die jeweilige Körperstelle abdecken zu können – so müssen sie z.B. am Knie wesentlich größer sein als die Kniescheibe.
  • Sie müssen so fest angebracht sein, dass sie bei einem Sturz nicht verrutschen, sich verdrehen oder aus ihren Taschen herausfallen.
  • Sie müssen an der richtigen Stelle "montiert" werden – besonders bei der Nachrüstung; hier sollten Sie die Kennzeichnung und Gebrauchsanweisung des Herstellers unbedingt beachten.
  • Die Hüfte und Wirbelsäule sind besonders gefährdete Körperpartien bei einem Sturz, die Sie jedoch durch entsprechende Protektoren schützen können.
  • Achten Sie bitte beim "Rückenpanzer" darauf, dass er die gesamte Wirbelsäule abschirmt und eine "Knautschzone" auf der dem Körper zugewandten Seite besitzt.
  • Externe Protektoren dürfen nicht zu dick sein, sie sollen ja noch unter die Kleidung passen. Einfaches Handling ist ebenso ein wichtiges Kriterium.

Verbesserter Rückenschutz

10.10.2002 IVM (Industrie Verband Motorrad) - überarbeitete Norm EN 1621-2 zum Rückenprotektor für Motorradfahrer wurde fertiggestellt : Die 19 Mitgliedsstaaten des europäischen Komitees für Normung CEN haben die Revision der Norm zum Rückenprotektor für Motorradfahrer fertiggestellt. Die Phase der inhaltlichen Gestaltung ist beendet, die abschließende formelle Zustimmung wurde eingeleitet. Der IVM rechnet mit der endgültigen juristischen Annahme zum Anfang 2003. Allerdings ist eine Zertifizierung und ein Verkauf von neuen Rückenprotektoren auch heute schon möglich, da sich an den Anforderungen der Norm nun nichts mehr ändern wird. Ziel der überarbeitung des bewährten EU-Standards EN 1621-2 zur Motorradfahrer-Schutzkleidung gegen mechanische Belastungen war es, die Dämpfungseigenschaften dieser Schutzausrüstung zu verbessern. Rückenprotektoren sollen vor allem Weichteilverletzungen sowie Frakturen von Schultern und Rippen verhindern, so Reiner Brendicke, Hauptgeschäftsführer des IVM, aber gleichzeitig soll auch die Wirbelsäule geschützt werden. Vor den extrem selten auftretenden Wirbelbrüchen allerdings kann ein Rückenprotektor nur schwer schützen, denn diese werden meist durch Stauchungen von unten oder oben verursacht. Die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Protektoren bezogen auf die Absorption der Aufprallenergie wurden dennoch deutlich erhöht. Darüber hinaus wird es neben der Standardschutzklasse in Zukunft eine zweite strengere Dämpfungsstufe geben. Des weiteren wurde ein größerer Mindestabdeckungsbereich für die Wirbelsäule und den Schulterbereich festgelegt, dessen Maß in direkter Beziehung zur Körpergröße des Benutzers stehen muss. D.h., der Hersteller kann nun spezielle Rückenprotektoren für die unterschiedlichen Bekleidungsgrößen entwickeln und anbieten. Durch die Vergrößerung der Fläche verbessert sich auch die Druckverteilung beim Aufprall, und die Dämpfung der auftretenden Kräfte wird zusätzlich optimiert.Quelle : IVM

Schlusswort

Alle diese Empfehlungen basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken. Sie erheben weder einen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, noch auf Vollständigkeit, sondern sollen die Entscheidung bei einem Kauf für oder gegen etwas erleichtern. Ich habe bewusst diejenigen Dinge empfohlen, mit denen ich persönlich gute Erfahrungen gemacht habe oder von denen ich aus erster Hand weiss, dass sie empfehlenswert sind.

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